- AFIKOMAN
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In der Antike ein Desert am Ende eines Mahles. Zu Pesach
verboten. Heute: Ein Teil der mittleren Matzah beim Seder, die nach dem
Mahl gegessen wird. In vielen Familien ist es Brauch, den Afikoman zu "stehlen"
und für ein "Lösegeld" wieder herauszugeben. Dieses Spiel hat
den Zweck, die Kinder wachzuhalten, damit sie auf das "Finden" und Essen
des Afikoman warten.
- ARBA BANIM
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Die vier Söhne mit verschiedenen Verständnisebenen
und Haltungen gegenüber dem Judentum und Pesach. Die Haggada hat für
jeden die didaktisch passende Antwort bereit.
- ARBA KOSOT
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Die vier Gläser Wein, die während des Seder getrunken
werden.
- ARBA KUSCHJOT (MA NISCHTANA)
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Die vier Fragen, die beim Seder gestellt werden.
- BECHER DES ELIAS
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Ein Becher Wein, der eingeschenkt, jedoch nicht getrunken
wird. Sein Ursprung ist die talmudische Diskussion über die Anzahl
der Becher, die während des Seders getrunken werden sollen. Da die
Vorstellung besteht, der Prophet Elias werde bei seiner Ankunft die Frage
lösen, wurde der Becher nach ihm benannt.
- BEDIKAT CHAMETZ
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Die Suche nach Chametz am Vorabend des 14. Nissan im Licht
einer einzelnen Kerze. (Pesachim 1,1) Die Kinder nehmen an dieser didaktischen
Aktivität mit grosser Freude teil. Sie suchen nach Brotkrumen, die
von den Eltern versteckt wurden und finden "übersehenes" Chametz.
- BIUR CHAMETZ
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Zeremonie des Chametz Verbrennens.
- CHAG HAMATZOT
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Das Fest der ungesäuerten Brote. Ein anderer Name
für das Pesachfest, das von 15. bis 22. Nissan dauert.
"Am vierzehnten Tag des ersten Monats gegen Abend ist
das Pesachfest zu Ehren des Ewigen. Am fünfzehten Tag dieses Monats
ist das Fest der ungesäuerten Brote zu Ehren des Ewigen; sieben Tage
müsst ihr ungesäuertes Brot essen. Am ersten Tag sollt ihr eine
heilige Festversammlung halten; ihr dürft keinerlei Werktagsarbeit
tun. Sieben Tage sollt ihr dem Ewigen ein Feueropfer darbringen, am siebten
Tag ist ebenfalls eine heilige Festversammlung; an ihm dürft ihr
keinerlei Werktagsarbeit tun." (Leviticus 23, 5-8)
"Achte auf den Monat Aviv, dass du dem Ewigen, deinem
Gotte, Pesach haltest. Denn der Ewige, dein Gott, führte dich im
Monat Aviv des Nachts aus Ägypten weg." (Deuteronomium 16,1)
Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen. Gleich
am ersten Tag sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern entfernen;
denn jeder, der vom ersten bis zum siebten Tag Gesäuertes isst, soll
aus Israel ausgerottet werden. Ferner soll bei euch am ersten Tag eine
heilige Festversammlung sein; ebenso sollt ihr am siebten Tag eine heilige
Festversammlung abhalten. Ihr dürft an ihnen keine Arbeit verrichten.
Nur was jeder zur Nahrung braucht, dies allein darf für euch zur
Nahrung zubereitet werden. Beobachtet das Fest der ungesäuerten Brote.
Denn an eben diesem Tag habe ich eure Heerscharen aus Ägypten herausgeführt.
Beobachtet also diesen Tag von Geschlecht zu Geschlecht als immerwährende
Satzung. Am vierzehnten Tag des ersten Monats gegen Abend sollt ihr ungesäuertes
Brot essen bis zum Abend des einundzwanzigsten Tages des Monats. Sieben
Tage darf kein Sauerteig in euren Häusern sein; denn jeder, der Gesäuertes
isst, soll aus der Gemeinde Israels ausgerottet werden, sei er nun ein
Fremder oder ein im Land Geborener. Nichts Gesäuertes duerft ihr
essen. In all euren Wohnungen sollt ihr ungesäuertes Brot essen."
(Exodus 12, 13-20)
"Am vierzehnten Tage des ersten Monats ist Pesach zu
Ehren des Ewigen. Am fünfzehnten Tage dieses Monats findet eine Festfeier
statt. ..." (Numeri 28, 16-25)
Pesach ist eines der drei Wallfahrtsfeste (Pesach, Schawuot
und Sukkot).
- CHAMETZ
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Gesäuertes. Nach der religiösen Vorschrift jede
der fünf Getreidearten - Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Spelt -
die für mindestens 18 Minuten mit Wasser in Kontakt kam. Von diesem
Korn oder Mehl wird angenommen, dass der Säuerungsprozess begonnen
hat. Chametz ist auch jede Speise oder jedes Getränk, das aus einer
dieser Getreidesorten hergestellt wurde oder sie, wenn auch nur in winzigen
Mengen, enthält. Auch Geschirr, in dem diese Produkte gekocht wurden,
dürfen für Pesach nicht verwendet werden. Viele Familien haben
daher eigenes Geschirr für Pesach. Andere "kaschern" ihr Geschirr gemäss
den Vorschriften.
- CHAROSSET
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Mischung aus geriebenen Nüssen, Datteln, Äpfeln,
Zimt und Wein, die gemeinsam mit Maror gegessen wird. Das Charosset symbolisiert
den Lehm, aus dem die Kinder Israels in Ägypten Ziegel herstellten.
- CHOL HAMOED
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Zwischenfeiertage der Pesach- und Sukkotwoche.
- FASTEN
DER ERSTGEBORENEN (TA'ANIT BECHORIM)
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Am Vorabend desw Pesachfestes wurde den Erstgeborenen ein
Fastrag auferlegt, um an die Zehn Plagen, speziell das Schlagen der Erstgeborenen
zu erinnern. Es ist möglich, das Fasten zu brechen, um an einer Seudat
Mitzwa teilzunehmen, einem Mahl, das eingenommen wird, um die Vollendung
des Studiums eines Talmudtraktates zu feiern.
- HAGGADA
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Text, der die Erzählung des Exodus enthält. Die
Haggada basiert auf dem Ritual, das zur Zeit des Zweiten Tempels eingesetzt
wurde. Sie enthält Passagen aus Bibel, Midrasch- und Talmudkommentaren,
Gebete, Segen, Psalmen und Lieder. Sie wird in der ersten Pesachnacht (in
der Diaspora auch in der zweiten) gelesen. Ein Teil wird auch am Schabbat
Hagadol rezitiert.
- KASCHER LEPESACH
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Produkte und Gegenstände, deren Gebrauch zu Pesach
erlaubt ist.
- KEARA
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Der Sederteller, auf dem der Knochen (zeroa), Charosset,
Karpas (Gemüse), Ei und Maror plaziert werden.
- MAOT CHITTIN (MATZE FONDS)
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Geld, das unter den Armen verteilt wird, damit sie für
Pesach Matzot kaufen können.
- MATZAH
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Ungesäuertes Brot. Matzot werden aus aus einer der
fünf Getreidearten (Roggen, Weizen, Gerste, Hafer oder Spelt) hergestellt.
Jeder verfrühte Kontakt mit Wasser muss vermieden werden. Weder Salz,
noch Ei oder gar Hefe werden zugefügt. Der ganze Backprozess vom Mischen
des Mehls mit Wasser bis zur fertigen Waffel darf nicht länger als
18 Minuten dauern.
- MATZAH ASCHIRAH
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Matzot, die mit Eiern, Honig, Öl oder Wein angereichert
wurden. Sie dürfen zum Seder nicht verwendet werden. Einige Rabbiner
verbieten diese Matzot während des gesamten Pesachfestes.
- MATZAH SCHMURAH
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Matzot, deren Herstellung besonders streng beobachtet wurde.
- MECHIRAT CHAMETZ
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Transfer oder Verkauf des Chametz für die Pesachzeit.
Der Verkauf wird durch eine Art Garantie (Schtar Mechira) durchgeführt.
Der Besitz des Chametz geht auf einen Rabbiner über, der es an einen
Nichtjuden verkauft.
- PESACH
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Name des Opfers, das die Kinder Israels beim Exodus aus
der ägyptischen Knechtschaft darbrachten. Pesach wird vom 15. bis zum
21. (in der Diaspora bis zum 22.) Nissan gefeiert. Es ist eines der drei
Wallfahrtsfeste. (siehe Chag HaMatzot)
- PESACH SCHEINI
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Zweites Pesach, das einen Monat nach dem ersten gefeiert
wird. Es wurde eingesetzt, um denen, die Pesach nicht zum richtigen Zeitpunkt
feiern konnten, die Gelegenheit zu geben, ihr Pesachopfer darzubringen.
Heute erinnert man sich an Pesach Scheini, indem ein Stück Matzah gegessen
und Tachanun aus dem Morgengebet ausgelassen wird.
- SEDER
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"Ordnung" der familiären Zeremonie der ersten (in
der Diaspora auch der zweiten) Pesachnacht. Durch den Seder erfüllen
wir die Mitzwah, unseren Kindern die Bedeutung des Exodus zu erklären.
(Schemot 13,8) Wir essen Matzot und die anderen rituellen Speisen, lesen
die Haggada und trinken vier Becher Wein.
Dies ist die Gedächtnisstütze für den Seder:
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Kadesch: Rezitation des Kiddusch
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Urchatz: Waschen der Hände ohne Bracha
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Karpas: Essen des Gemüses, eingetunkt in
Salzwasser
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Jachatz: Brechen der mittleren Matzah, der grössere
Teil wird als Afikoman versteckt
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Magid: Die Geschichte des Exodus wird erzählt
- die vier Fragen und die Erklärungen
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Rachtza: Rituelles Waschen der Hände vor
dem Mahl
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Motzi Matzah: Segen über die Matzah, dem
Brot für Pesach
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Maror: Bittere Kräuter, eingetunkt in Charosset
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Korech: Bittere Kräuter und Matzah werden
zusammen gegessen
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Schulchan orech: der "Tisch ist gedeckt" für
das Festmahl
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Tzafun: Essen des Afikoman
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Barech: Birkat haMazon - Tischgebet
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Hallel: Preislieder
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Nirtzah: Zusätzliche Preislieder, die das
Ende des Seders betonen.
- SCHABBAT HAGADOL
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Der Schabbat vor Pesach heisst Schabbat Hagadol (der grosse
Schabbat) wegen der Wunder, die am Schabbat vor dem Exodus für das
jüdische Volk geschahen. An diesem Tag ist es üblich, einen Teil
der Haggada zu lesen.
- SEFIRAT HAOMER
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Das Zählen des Omer, das am zweiten Pesachabend beginnt
und bis Schawuot dauert. Es schliesst die Lücke zwischen der Feier
der physischen Freiheit und der spirituellen Freiheit, die mit der Gabe
der Zehn Gebote am Sinai erlangt wurde.